Brunewald von Stowin
Mitten im mittelalterlichem Allgew liegt das Dörfchen Stowin am Rande des Brunewalds.
Hier leben Märchen und Geschichten.
Also nimm dich in Acht vor möglichen Echsenmenschen, Nekkern, Magiern oder Dämonen.
Doch das Schlimmste sind nicht die Kreaturen.
Tauche ein in eine Welt, in der sich Zeit und Wahrheit nicht einig sind. Ein Krimidinner mit echten Rollen, echten Fragen – und vielleicht falschen Antworten.
Lass dich auf deine Figur ein. Sei neugierig. Sei mutig.
Und vor allem: Vertraue niemandem.
Disziplin in jeder Faser, Kälte in jedem Blick – ein Soldat, der gelernt hat zu warten. Seine Augen suchen stets nach Schwächen, nie nach Freunden.
Rotes Haar, kühler Verstand – sie zählt Menschen wie Münzen und vergisst keine Schuld. Ihr Schweigen kostet Zinsen, ihre Worte sind Verträge.
Sie gleitet durch Stowin wie ein Schatten des Brunewalds – der Duft von Moos und Pilzen folgt ihr. Ihr sanftes Lächeln zeigt nur, was sie zeigen will.
Die Wirtin der Taverne „Zum Gebrochenen Kelch“.
Der stille Hüter der kleinen Dorfkirche – ein Mann des Glaubens, dessen rastlose Augen verraten, dass auch fromme Seelen ihre Kämpfe tragen.
Eine Wildkatze vom Bauernhof – ihre Hände kennen Zärtlichkeit und Zorn gleichermaßen. Wenn sie verstummt, wissen die Klugen: Sturm zieht auf.
Ein Mann, geformt vom Gewicht der Glocken – wortkarg, wachsam, unscheinbar. Er sieht alles vom Turm herab, doch was er weiß, behält er für sich.
Die Marktfrau mit den rastlosen Händen und wachen Augen – immer beschäftigt, immer beobachtend. Wenn sie spricht, hört das Dorf zu, denn ihre seltenen Worte treffen ins Schwarze.
Ein stiller Beobachter mit scharfem Verstand – seine wenigen Worte wiegen schwerer als manch laute Rede. Hinter den runden Brillengläsern verbirgt sich ein Geist, der mehr sieht, als er preisgibt.
