Jack’s Mystery – Brunewald von Stowin

Brunewald von Stowin

Das Dinner

Mitten im mittelalterlichem Allgew liegt das Dörfchen Stowin am Rande des Brunewalds.
Hier leben Märchen und Geschichten.

Also nimm dich in Acht vor möglichen Echsenmenschen, Nekkern, Magiern oder Dämonen.

Doch das Schlimmste sind nicht die Kreaturen.

Tauche ein in eine Welt, in der sich Zeit und Wahrheit nicht einig sind. Ein Krimidinner mit echten Rollen, echten Fragen – und vielleicht falschen Antworten.

Lass dich auf deine Figur ein. Sei neugierig. Sei mutig.

Und vor allem: Vertraue niemandem.

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6 – 9 Spieler
·
4 – 6 h Spieldauer
·
 Höchste Schwierigkeit
Die Spieler
Gerrin, der Soldat

Disziplin in jeder Faser, Kälte in jedem Blick. Ein Mann, der gelernt hat zu warten – und der mehr Blut gesehen hat, als er jemals zugeben wird. Seine Augen wandern durch jeden Raum, suchen Ausgänge, Waffen, Schwächen. Nie Freunde.

Man sagt, er war einmal wer. Jemand, der Befehle gab, nicht nur befolgte. Doch diese Zeiten sind vorbei – oder etwa nicht? In Stowin lebt er zurückgezogen, spricht wenig, fragt nie. Aber wenn Gefahr droht, ist Gerrin der Erste, der aufsteht.

Was ihn wirklich in dieses Dorf geführt hat, weiß niemand. Und wer klug ist, fragt nicht nach.

Ilka, die Schatzmeisterin

Rotes Haar wie Herbstlaub, Sommersprossen wie absichtlich platziert – und ein Verstand, der schärfer schneidet als jedes Schwert. Ilka zählt Menschen wie Münzen: nach Wert, nach Nutzen, nach Risiko.

Sie führt die Bücher von Stowin. Wer Schulden hat, kennt ihren Namen. Wer keine hat, lügt vermutlich. Ihr Schweigen kostet Zinsen, ihre Worte sind Verträge – und beides sollte man ernst nehmen.

Manche nennen sie kalt. Andere nennen sie notwendig. Ilka selbst nennt sich: realistisch. In einer Welt voller Träumer ist sie diejenige, die am Ende immer noch zählt, was übrig bleibt.

Milena, die Pilzjägerin

Sie bewegt sich durch Stowin wie ein Schatten – lautlos, geschmeidig, als würde der Boden sie kennen. Der Duft von Moos, Erde und Pilzen haftet an ihr, als käme sie nie ganz aus dem Brunewald zurück.

Ihr Lächeln ist sanft, beinahe freundlich. Aber wer genau hinsieht, bemerkt: Es erreicht nie ganz die Augen. Milena zeigt nur, was sie zeigen will. Der Rest bleibt im Schatten – wie sie selbst.

Die Leute kaufen ihre Pilze, nicken ihr zu, gehen weiter. Niemand fragt, was sie im Wald wirklich tut. Niemand fragt, was sie dort findet. Vielleicht will es auch niemand wissen.

Mira, die Wirtin [Host]

Die Taverne „Zum Gebrochenen Kelch“ ist das Herz von Stowin – und Mira ist sein Puls. Hier wird getrunken, getratscht, geweint und gelogen. Und Mira steht hinter dem Tresen, schenkt nach und hört zu.

Sie kennt jeden Namen, jede Geschichte, jede Schwäche. Wer in Stowin ein Geheimnis hat, hat es irgendwann an ihrem Tresen ausgeplaudert – ob er wollte oder nicht. Mira vergisst nichts. Sie urteilt nicht. Aber sie merkt sich alles.

Als Gastgeberin des Abends liegt es an ihr, die Fäden zusammenzuhalten. Die Frage ist nur: Zieht sie an den Fäden – oder hängt sie selbst an einem?

Radan, der Waise

Er wuchs auf ohne Eltern, großgezogen von den Mönchen, geformt vom Glauben. Heute hütet er die kleine Dorfkirche von Stowin – ein Ort der Stille, des Gebets, der Zuflucht. Zumindest sollte er das sein.

Doch wer Radan in die Augen sieht, erkennt: Dieser Mann hat keinen Frieden gefunden. Seine Finger reiben ständig am hölzernen Kreuz um seinen Hals, als müsste er sich daran festhalten. Sein Lachen klingt wie ein Schluckauf zwischen Zorn und Scham.

Er betet für das Dorf. Er betet für die Sünder. Vielleicht betet er auch für sich selbst. Denn auch fromme Seelen tragen ihre Kämpfe – und manche Kämpfe gewinnt man nicht im Gebet.

Royka, die Magd

Rotbraune Locken, funkelnde Augen, und ein Temperament, das schneller umschlägt als das Wetter im Brunewald. Royka ist die junge Magd auf dem Bauernhof – sie riecht nach Stall, Schweiß und harter Arbeit. Ihre Hände können ein Kalb beruhigen oder einem Mann die Luft abschnüren.

Sie lacht zu laut, redet zu viel, nimmt sich zu wenig zurück. Manche finden sie anstrengend. Andere finden sie ehrlich. Alle wissen: Wenn Royka verstummt, droht Sturm.

Wer sie unterschätzt, bereut es schnell. Denn unter der rauen Schale steckt jemand, der mehr gesehen und mehr verloren hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Sorin, der Glockenrufer

Jeden Morgen, jeden Abend – das Läuten der Glocken gehört zu Stowin wie der Nebel über dem Brunewald. Und Sorin ist derjenige, der an den Seilen zieht. Tag für Tag. Jahr für Jahr.

Er ist sehnig, leicht gebeugt von der Arbeit, mit einem Blick, der jeden Menschen erst abwägt, bevor er ihn wirklich anschaut. Wenn er spricht, wählt er jedes Wort wie einen Stein, den er setzt. Lieber eine Sekunde zu lange schweigen als etwas Unnötiges sagen.

Vom Kirchturm aus sieht er alles, was in Stowin geschieht. Wer kommt, wer geht, wer sich trifft, wer sich meidet. Sorin weiß mehr, als er sagt. Die Frage ist nur: Wann wird er reden – und zu wem?

Tanja, die Marktbudenbesitzerin

Ihre Hände sind nie still. Immer halten sie etwas – Münzen, Stoffreste, Kräuter, einen Lappen, den sie viel zu lange knetet. Tanja steht auf dem Markt von Stowin, verkauft, was man braucht, und beobachtet, was man nicht sehen soll.

Ihr Blick huscht von Gesicht zu Gesicht, schnell und wachsam. Sie hat sich angewöhnt, lieber zu beobachten als aufzufallen. Lieber zu schweigen als zu reden. Aber wenn sie redet, wird es still um sie herum – denn ihre Worte sind selten und treffen meistens ins Schwarze.

Man unterschätzt sie gern. Die kleine Marktfrau, die nebenbei zuhört. Doch Tanja hat Augen wie ein Falke und ein Gedächtnis wie ein Brunnen: tief und dunkel.

Yan, der Suchende

Er ist nicht von hier – das sieht man sofort. Die runden Brillengläser, der prüfende Blick, die Art, wie er einen Raum betritt und erst einmal alles in sich aufnimmt, bevor er auch nur ein Wort sagt. Yan ist ein Fremder in Stowin. Und Fremde fallen auf.

Er stellt Fragen. Viele Fragen. Die meisten davon höflich, manche davon unangenehm. Was er sucht, sagt er nicht. Aber dass er etwas sucht, daran besteht kein Zweifel.

Seine wenigen Worte wiegen schwerer als manch laute Rede. Und hinter dem ruhigen Auftreten verbirgt sich ein Geist, der mehr sieht, als er preisgibt. Die Frage ist: Sucht er die Wahrheit – oder will er sie begraben?

Was diesen Abend besonders macht

Highlights

Der Ablauf

So funktioniert’s

01
Aktivierungscode erwerben
In unserem Shop kannst du das Spiel bzw. einen einmaligen Aktivierungscode erwerben. Dieser wird dir nach dem Kauf per Mail zugeschickt.
02
Spiel aktivieren
Auf der Aktivierungsseite gibst du anschließend deinen gekauften Code ein.
03
Setup durchführen
Du richtest das Spiel ein, wählst aus wie viele Rollen ihr braucht und wer welche Rolle bekommt. Danach lädst du deine Mitspieler per Link, WhatsApp oder Telegram ein – fertig.
04
Spiel vorbereiten
Jeder bekommt so seine Rolle als Link zugeschickt und kann sich in Ruhe einlesen. Als Spielleiter erhältst du außerdem Tipps zu Setting, Essen und passenden Gadgets für den Abend.
05
Spielen
Der Tisch ist gedeckt, die Rollen sind verteilt – jetzt liegt es an euch. Ein Abend voller Verdächtigungen, Intrigen und unvergesslicher Momente wartet.
Das spricht dafür
Sofortzugang
Code sofort nach dem Kauf verfügbar – kein Warten, kein Download.
Datenschutzkonform
DSGVO-konform. Keine Weitergabe deiner Daten an Dritte.
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